A. Ebert, K.-O. Mackenbach, P. Reuther (Hrsg.)
Rehabilitation und Nachsorge nach Schädelhirnverletzung
Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung
Teil 2: Selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung
ISBN: 978-3-944551-12-8 Erscheinungsjahr: 2014 Seiten: 112 Abbildungen: zahlreiche Abb.
Kurztext
Rund 800.000 Menschen mit einer Hirnschädigung leben in Deutschland. Das höchste Risiko für ein Schädelhirntrauma besteht im Alter von 15 bis 25 Jahren: 50 % der Schädelhirnverletzten sind jünger als 25 Jahre und überwiegend männlich. Es sind also junge Menschen betroffen, die ihr ganzes Leben noch vor sich haben, die ihren Ausbildungsweg noch nicht abgeschlossen haben und denen Langzeitbeeinträchtigungen in ihrer geistigen und körperlichen Entwicklung drohen. Menschen in einer Altersgruppe, die gerade den Weg in die Selbstständigkeit eingeschlagen haben und denen durch die verletzungsbedingten Einschränkungen der Verlust der Selbstbestimmung droht.
Die Arbeitsgemeinschaft „Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung“ hat es sich zum Ziel gesetzt, die Probleme der Schädelhirnverletzten zu thematisieren und ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Jedes Jahr findet ein interdisziplinärer „Nachsorgekongress“ statt, bei dem Wissenschaftler, Therapeuten, betreuende Angehörige und die Betroffenen spezielle Probleme zur Sprache bringen. Der diesjährigen 8. Nachsorgekongress zum Thema: „Teilhabe im zweiten Leben nach Schädelhirnverletzung - Selbstständige und selbstbestimmte Lebensführung“ fand im März 2014 in Berlin statt. Die Ergebnisse können jetzt in einem Tagungsband nachgelesen werden.
Zielgruppe: in der Neurologischen Rehabilitation und in den Nachsorgeeinrichtungen
Tätige, Betroffene, Vertreter der Kostenträger und der Gesundheitspolitik